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Tolles Skilager mit aufgestellten
Kids und Leitern


Das Skilager 2014 gehört der Geschichte an, es wird aber für alle Beteiligten in guter Erinnerung bleiben. Ein Bericht über eine ereignisreiche Woche!

Skilagerbericht 2014




Sonntag: Anreise
Um halb elf ging es am Sonntag morgen los. Alle Gepäckstücke, Skis, Boards und alles was sonst noch mit musste, wurde in den Car verstaut und so machte sich die 50köpfige Schar von Schülerinnen und Schülern zusammen mit den Leitern auf den Weg nach Scuol – genauer nach Sur-En im Engadin. Wie jedes Jahr führte die Reise über den Vorarlberg. Die Fahrt verlief ohne  Staus oder sonstige Zwischenfälle und so kamen wir um 15.45 Uhr an unserem Reiseziel an. Die Sonne lachte und empfing uns am stahlblauen Himmel mit ihren warmen Strahlen.

Nachdem alle ihre Zimmer bezogen und sich eingerichtet hatten, gab es auch schon das erste leckere Abendessen. Die Ski- und Snowboardgruppen wurden eingeteilt und so lernten sich Gruppen und Leiter kennen. Natürlich durften auch die wichtigen Lagerinformationen nicht fehlen und nach dem Dessert und kurzer Freizeit war auch schon Nachtruhe angesagt. Nach dem einen oder anderen Intermezzo wurde es gegen Mitternacht still im Haus und alle gaben sich dem wohlverdienten Schlaf hin.

Montag: Auf die Piste – fertig – los!
Bei der Tagwache um 7.15 Uhr schneite es draussen. Über Nacht waren einige Zentimeter Schnee gefallen und die Aussichten auf super Pistenverhältnisse waren vielversprechend. Ob die Sonne sich auch heute zeigen würde, blieb eine offene Frage. Nach dem Frühstück waren alle bereit – es konnte losgehen: Auf ins Skigebiet!

Wie erwartet hätten die Schneeverhältnisse nicht besser sein können. Die Sonne zeigte sich allerdings nicht… Dafür waren Wind und Kälte den ganzen Tag unsere Begleiter. Dazu kamen schwierige Sichtverhältnisse. Die eine oder andere Bodenwelle traf uns unerwartet… Natürlich liessen wir uns aber die Laune nicht verderben und so genossen wir den ersten Tag im Skigebiet von Scuol.

Das Abendprogramm hielt  Spiele für uns bereit. In bunt zusammengewürfelten Gruppen wurden Uno, ABC DRS3,  Gämsch, Werwölfe, Brändi Dog und viele weitere Games gespielt. Es ging hoch her und die Stimmung war fröhlich und entspannt. Und nach dem etwas späteren Dessert fiel es den meisten an diesem Abend doch einfacher, die Bettruhe um 22 Uhr einzuhalten, als noch am Abend zuvor…!

Dienstag: Hohe Erwartungen
Laut Wetterbericht sollte der Dienstag der schönste Tag der Woche werden. Darauf freuten wir uns natürlich, nachdem der erste Tag auf der Piste wie schon erwähnt eher kalt und „undurchsichtig“ war. Also, high expectations – wie der Engländer sagt.

Und tatsächlich: die Sonne zeigte sich ab Mittag. Zwar waren die Temperaturen immer noch sehr tief, aber der Sonnenschein und der fast wolkenlos blaue Himmel machten dies alleweil wett. Und so genossen wir einen wunderbaren unfallfreien Tag auf Skis und Boards.

Am Abend wurde der Speisesaal kurzum zu einem Kinosaal umfunktioniert und es wurde der 3. Teil von „Hangover“ gezeigt. Wer keine Lust auf den Streifen hatte, konnte sich für eine wunderschöne Nachtwanderung im Schnee und unter klarem Sternenhimmel entscheiden.

Zum Abschluss des Tages liessen wir unser Geburtstagskind Olivia hochleben und genossen die leckeren Muffins, die unsere Küchencrew gebacken hatte. Danach fiel die Nachtruhe etwas später als gewohnt aus, weil wir am nächsten Tag länger schlafen durften. Allerdings überstrapazierten die einen oder anderen SchülerInnen die Geduld und das Wohlwollen der Leiter, sodass es eine spontane Jogginggruppe gab, die Sur-En by night erkundete…

Mittwoch: Brunch, Traumwetter und Dorfolympiade
Tagwache um 9 Uhr. Ein Blick aus dem Fenster. Der Wetterbericht lag falsch: HEUTE war der schönste Tag der Woche! Blauer konnte der Himmel einfach nicht werden. So fiel das Aufstehen total leicht.

Im Speisesaal erwartete uns ein wahrer Schmaus. Das Buffet für den Brunch war reich bedeckt mit allem, was das Herz begehrt: Gipfeli, Zopf, Schinken, Salami, Fleischkäse, Gurken, Eier, Butter, Marmelade, Milch, Orangensaft, Früchte und sogar Rührei und gebratener Speck liessen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wir langten tüchtig zu!

Danach hiess die Order: Zimmer aufräumen – Ordnung machen - lüften. Wer schon einmal in einem Lager mit Jugendlichen war, weiss, dass die Schläge der Kids schon nach kürzester Zeit aussehen, als hätte eine Bombe eingeschlagen! Deshalb wurde zur Halbzeit der Lagerwoche zu Besen, Schüfeli und Staubsauger gegriffen. Und nach getaner Arbeit im Haus machte sich die ganze Schar auf, den 12 Uhr Bus nach Scuol zu erwischen.

Auf der Piste hatten wir diesen Nachmittag die Gelegenheit, in sogenannten Neigungsgruppen zu fahren. So wurden Snowboarder und Skifahrer gemischt und es wurde gecruised oder geraced oder im Snow Park gejumpt. Das Wetter hielt – es war top!

Kaum waren die leckeren Älplermagronen halbwegs verdaut, ging es am Abend mit der Dorfolympiade los. In wild zusammengewürfelten Gruppen ging es darum, in 10 verschiedenen Spielen irgendwo im Dorf und ums Lagerhaus möglichst viele Punkte zu holen. Das Spielangebot war vielfältig: von Rüebli rüsten über Gummi Twist und Pantomime bis zu Kopfstand oder Wassertrinken auf Zeit war alles dabei.

Zum Abschluss des Tages verdrückten wir noch einen „Mohrenkopf“ und schlüpften unter unsere Bettdecken.

Donnerstag: Die Sonne geht, ein Unfall kommt, die Stimmung bleibt
Wie gewohnt brachte uns der 9 Uhr Bus nach Scuol. Den ganzen Tag zeigte sich die Sonne nicht. Immer wieder schneite es und so waren zumindest super Schneeverhältnisse garantiert.

Die ganze Woche waren wir von Unfällen verschont geblieben – bis zu diesem Donnerstag. Leider stürzte einer unserer Snowboarder unglücklich und fiel auf das Handgelenk. Er musste ins Spital. Nach dem Röntgen und der Untersuchung durch den lustigen Arzt stand fest: Eine starke Prellung hatte zu einer Verbiegung des Unterarmknochens geführt. Kurzerhand wurde unserem tapferen Schüler eine Gipsschiene verpasst und er durfte zurück ins Lagerhaus. Alles nochmal glimpflich ausgegangen – es hätte schlimmer sein können.

Das Abendessen machte alle glücklich: HAMBURGER! Ein Traum für alle Kids und Leiter. Es wurde herzhaft zugelangt und schnabuliert. Danach wurde es sportlich und spielerisch. Drei Angebote standen zur Auswahl: Ping Pong Turnier, Töggeli Turnier oder Gesellschaftsspiele im Aufenthaltsraum. Jeder konnte sich etwas aussuchen. Zuvor aber kam es noch zur Rangverkündigung und Preisverleihung der Dorfolympiade am Mittwoch. Es gab nicht nur Ruhm und Ehre zu gewinnen, sondern auch leckere Preise. Der Tag wurde abgerundet durch ein Schälchen Glacé mit Streusel, Schokososse und Chrömli.

Freitag: Der letzte Tag auf der Piste und eine Miss & Mr. Wahl am Abend
Zum letzten Mal konnten wir die tollen Abfahrten im Scuoler Skigebiet geniessen. Die Sonne wollte zwar leider auch am an diesem Tag nicht hervorkommen, aber das konnte uns die Laune nicht verderben. So hielten alle bis zum Schluss durch und als ob Petrus uns allen zum Schluss noch eine Freude machen wollte, brachen bei der letzten Abfahrt tatsächlich doch noch ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke.

Nach dem letzten gemeinsamen Nachtessen bekamen wir von Ursi Streiff alle nötigen Informationen zum Abend und auch zur Heimreise am nächsten Tag. Ebenfalls liess sie alle wissen, dass dies nach sieben Jahren Leitung ihr letztes Skilager war. Mit einem tosenden Applaus dankten wir ihr für den grossen Einsatz, den sie mit viel Herzblut in den vergangenen Jahren geleistet hat.

Zum krönenden Abschluss einer super Lagerwoche wurden Miss und Mr. Scuol gekürt – bunt geschminkt und witzig verkleidet mussten die Kandidatinnen und Kandidaten vor einer Fachjury, bestehend aus zwei Leitern und zwei Schülerinnen und Schülern, vortanzen und eine Frage beantworten. Danach wurde ausgelassen getanzt bis dann auch der letzte Abend zu Ende ging.

Was am Samstag folgte ist klar: packen, aufräumen, putzen und Abschied nehmen von Sur-En und somit vom Skilager 2014. Es war eine schöne und fröhliche Woche, mit aufgestellten Kids und Leitern. Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

                                                                                              SR


PDF  Bericht "Wynentaler Blatt" vom 4.2.2014






Ein poetischer Baum für 10 Jahre
Bibliothek Schöftland


Schülerinnen und Schüler der 3. bis 5. Klasse Primarschule haben in der Herbstprojektwoche einen Baum des Wissens oder eben einen poetischen Baum gestaltet.

Bereits 10 Jahre ist es her, seit die Bibliothek Schöftland ihre Türe für all die grossen und kleinen interessierten Leser und Leserinnen öffnen konnte. In ihren alten, einladenden Räumen beherbergt die Bibliothek hunderte von Büchern aller Art und Inhalte, auch Hörbücher, DVDs usw. Die Schule Schöftland mit ihren Schülerinnen und Schülern profitiert seither von einer professionellen Beratung und Unterstützung in Fragen rund ums Lesen. Die Kids besuchen die Bibliothek regelmässig und können ihren Wissensdurst so ständig stillen.

 

Wundert es einen da, dass zum 10-jährigen Bestehen ein Baum des Wissens, eben ein poetischer Baum in der Wiese vor der Bibliothek von den Kindern geschmückt wurde? Seine Blätter, Buchstaben aus diversen Materialien, entstanden teilweise auch aus alten Büchern und wer sich genauer umsieht, erkennt darunter zum Beispiel die Geschichten von „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch oder „Heidi“ von Johanna Spyri. 18 Kids aus der 3. bis 5. Primarklasse haben die vielen tollen Buchstaben in der Herbst-Projektwoche 2013 als Dankeschön gebastelt und den poetischen Baum am 19. Oktober 2013 in einem kleinen Festakt mit den Beteiligten und dem Zauberer Ron Dideldum eingeweiht. Herzlichen Dank all jenen, die da mitgewirkt haben: Die Schülerinnen und Schüler, Eltern aus der Gemeinde, die Bibliotheksfrauen, die Gemeinde Schöftland und der gemeinnützige Frauenverein von Schöftland.

                                                     SC

Vielfalt der poetischen Buchstaben

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Projektwoche

Ron Dideldum bei der Einweihung


Projektwoche Herbst 2013
mit vielen Highlights


Die Lehrpersonen der Schule Schöftland haben wiederum ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Auch in diesem Schuljahr hatten die Schülerinnen und Schüler der Schule Schöftland "die Qual der Wahl". Ein vielfältiges Angebot von A wie "Abenteuer unter der Erde" bis "Wenn Steine sprechen können - Geologie macht Spass!" wurden interessante, sportliche und kreative Kurse angeboten.

PDF Bericht "Wynentaler Blatt" vom 27.9.2013

PDF Bericht "Wynentaler Blatt" vom 22.10.2013

PDF Bericht "Zofinger Tagblatt" vom 27.9.2013

PDF Bericht "Zofinger Tagblatt" vom 21.10.2013

 

Theater, Tanz und Trommelwirbel

10 Jahre Bibliothek

Objekte & Skulpturen

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