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Sommerkonzert der Musikschule
Schöftland – Viel Musik mit
tropischen Temperaturen


Am Mittwoch, 14. Juni 2017 fand das traditionelle Sommerkonzert der Musikschule in der Aula Hirschmatt in Hirschthal statt. Der Titel des Konzertes war an diesem Abend wieder einmal Programm. Die Temperaturen wurden für einmal nicht nur durch die heissen Rhythmen der Musikerinnen und Musiker aufgeheizt, sondern waren auch dem schönen heissen Wetter zu verdanken.

Der Zuhöreraufmarsch an diesem Konzertabend war wieder einmal überwältigend. So eröffneten die Donnerstagsfiddler unter der Leitung von Claudia Petersen das Konzert vor einer schönen Zuschauerkulisse. Mit «Cowboys und Indianer», einem «Indianertanz», über «Home on the Range» bis hin zu einem «Blaumeisentanz», gelang den Streicherinnen und Streicher ein toller Auftritt zu einem vielfältigen und abwechslungsreichen Konzert.

Die Soloauftritte kamen nebst den diversen Formationen auch nicht zu kurz. So spielte sich zum Beispiel John Oliver Magalhaes mit der «Frühlingssonate» von L. v. Beethoven, Anna Lisa Lüthy mit einem «Affettuoso» oder Alfred Assaf mit der «Mondscheinsonate», bravourös auf dem Klavier interpretiert, in die Herzen der Zuhörer. Ein spezieller Auftritt und eine «Première» gelang dem Kinderchor von Hirschthal, der das erste Mal eine Plattform am Sommerkonzert der Musikschule hatte. Mit «Voir sur ton chemin» und «Aliele / Sarasponda» zeigten sie auf, was nach kurzer Einstudierungszeit bereits alles möglich ist in einem Chor.

Annika Kost und Sarah Andreoletti gelang danach mit «Arossake ghaschangeman», «Popcorn» und «Rainbow» ein toller Auftritt auf ihren Querflöten. Neben traditionellen Liedern, Werken aus der Klassik, kamen auch immer wieder Hits von bekannten Künstlern oder Bands zur Aufführung. So einem Titel widmete sich Colin Nussbaum mit «We are the champions» von der bekannten Band Queen oder Michelle Mayr mit dem wohl bekanntesten Repertoirestück der Pianisten, der «Ballade pour Adeline» von R. Clayderman. Mit diesen zwei Hits ging es dann auch schon langsam dem Ende entgegen. Der Celloclub unter der Leitung von M. Binkert und das Blockflötenensemble läuteten die Schlussphase des Konzertes ein, bevor dann das bereits traditionelle Filmensemble der Musikschule mit zwei Stücken aus dem Film «Harry Potter» das Konzert beendeten.

Mit diesem filmreifen Auftritt ging ein schönes, aber heisses Konzert dem Ende entgegen und die Zuhörenden, Musikerinnen und Musiker freuten sich sichtlich auf die frische Luft von draussen.

                                                                           RE





Zertifikatsfeier m-Check der
Musikschule Schöftland -
6. April 2017



Bereits zum 8. Mal fand in der Woche vom 3.4.2017 – 6.4.2017 die Stufentestwoche m-Check an der Musikschule statt. Mit der Zertifikatsfeier am Donnerstag, 6.4.2017 ging eine wiederum spannende Stufentestwoche dem Ende entgegen

Die Stufentestwoche m-Check kann man bereits zu einem festen Bestandteil des Musikschuljahresplans zählen. Dass diese Stufentests an der Musikschule nicht mehr wegzudenken sind, zeigte einmal mehr eine erneute Rekord-Teilnehmerzahl von 72 Teilnehmenden. In diesem Jahr waren von den 6 Niveaustufen vor allem die Stufen 1 – 4 vertreten.

Was die Musikschülerinnen und Musikschüler in dieser Woche geleistet haben, wurde von auserwählten Interpreten verschiedener Stufen auf eindrückliche Art und Weise an der Zertifikatsfeier zelebriert. Das Repertoire der Interpreten ging von einem „Menuett in C-Dur“ von J. S. Bach, über „Green River“, gespielt von Sophie Müller auf dem Akkordeon, bis hin zu „Warning“ von Green Day, meisterlich interpretiert von Noe Zanghellini.

Nebst den musikalischen Beiträgen durften alle Teilnehmenden ihr persönliches Zertifikat in Empfang nehmen, begleitet von einem süssen Präsent.

Man darf bereits jetzt gespannt sein auf die nächste m-Check Woche, die vom 19.3.2018 – 22.3.2018 stattfindet.

                                                 RE




BandX 2017 - Schöftler Schülerband ist
beste Schulband 2017



Auch dieses Jahr haben zwei Schülerbands der Musikschule Schöftland am BandX-Wettbewerb teilgenommen. Nachdem an vier Orten im Kanton der Wettbewerb stattgefunden hat, steht die Siegerin fest. Die beste bandXaargau-Schulband 2017 heisst FLYING PIRANHAS.


Die Band unter dem Coach Thomas Peyer waren schon an den Jugendfesten Schöftland 2015 und Schlossrued 2016 zu hören.

Nun haben sie’s geschafft und dürfen sich beste Schulband des Kantons nennen. 

Als Lohn winkt ihnen ein Auftritt am bandXaargau-Final 2017 im KiFF Aarau am 6. Mai.  

Zudem haben sie einen Auftritt am „Musig i dr Altstadt“ Aarau im August dieses Jahres gewonnen.

Weitere Auftritte werden gewiss folgen. 

Ob Auftritt, ob Probe – die „Flying Piranhas“ haben immer mächtig Spass.

 

PDF  Bericht Wynentaler Blatt vom 7.4.2017

 




Frühlingskonzert der Musikschule
Schöftland  vom 14. März 2017



Die Musikschule hiess am Frühlingskonzert vom Dienstag, 14. März 2017 um 19.00 Uhr in der Aula den Frühling musikalisch willkommen. Das Konzert war geprägt von sehr gut vorbereiteten Vorträgen mit beachtlichem Niveau und einer Vielfalt an diversen Instrumenten.


Man konnte sich zur Eröffnung des Konzertes auf einen Auftritt der Donnerstagsfiddler freuen, die mit «Chum mir göhnd go wandere» das Konzert eröffneten. Nach dieser Eröffnung interpretierte Nisha Nussbaum gekonnt ein Allegretto von H. G. Heumann gefolgt von Michael Schweizer, der im «Hochzeitstag auf Troldhaugen» von E. Grieg einmal mehr überzeugte.

Nach diesen zwei Klaviervorträgen und einem weiteren Auftritt der Donnerstagsfiddler, kamen die Cellisten Leo Haidacher, Alya Leuenberger und Lorena Pierotto zum Zuge, bevor dann Nathalie Märki, Klavier, mit dem Titel «My heart will go on» Kinofantasien in die Aula zauberte. Dass Musikschüler auch kompositorisch unterwegs sind, zeigte Nina Rufer mit einer Eigenkomposition und dem Titel «Promenade sur les nuages» auf, bevor es dann mit dem Gitarrenensemble wieder in etwas ruhigere Klänge überging.
Dass das Zusammenspiel in einem Ensemble genau so viel Spass macht wie das solistische Auftreten, zelebrierte unter anderem das Blechblasensemble mit «Nobody Knows The Trouble I’ve Seen» und der Celloclub mit dem Werk «Cellotime».

Die Vielfalt der verschiedenen Instrumente war in diesem Konzert besonders ausgeprägt. So waren nebst einem Trio mit dem Titel «Faded», Blockflöten-Vorträge zu hören mit Titeln wie «Wir sind die Musikanten» oder «Hello Pepe», gefolgt von einem erneuten Klavierbeitrag von Milo Baumann, der das zahlreich erschienene Publikum mit «By the way…» begeisterte. Mit diesen Beiträgen ging ein langer aber spannender Konzertabend langsam dem Ende entgegen.

Als letzter Beitrag stand das Filmensemble auf dem Programm. Das Filmensemble unter der Leitung von Claudia Petersen machte in der Vergangenheit immer wieder mit bekannten Filmtiteln auf sich aufmerksam. Auch in diesem Jahr begeisterte die «Filmcrew» mit «My hearth will go on», diesmal in der Fassung für kleines Ensemble. Mit diesem tollen Auftritt ging wieder einmal ein vielfältiges und spannendes Programm dem Ende entgegen.

 

                                                   RE

 

PDF   Bericht "Wynentaler Blatt" vom 27. März 2017




«Congratulations» - Jubiläums-
Novemberkonzert der Musikschule
Schöftland


Am Mittwoch, 16. November 2016 fand bereits das letzte grosse Gesamtkonzert der ganzen Musikschule im Jubiläumsjahr statt. Nebst diversen musikalischen Beiträgen war auch ein kleiner bildlicher Rückblick des Jubiläumsjahres zu geniessen.

Der Publikumsaufmarsch war auch an diesem letzten Konzert noch einmal überwältigend und die Aula platzte aus allen Nähten. Die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer konnten sich auf ein tolles und vielseitiges Konzertprogramm freuen.
Eröffnet wurde das Konzert mit einer «Horde» Streicher und passend zum Motto mit dem Geburtstagslied, welches übrigens am Schluss noch einmal meisterlich vom jungen Levi Baumann auf der Klarinette interpretiert wurde.
Die Klavierbeiträge sind an den Konzerten der Musikschule Schöftland immer sehr ausgeprägt, und so verwundert es nicht, dass auch an diesem Konzertabend diverse Kostproben abgegeben wurden. Den Auftakt machte Julija Stanimirovic, die in «Stay» aufzeigte, dass man das Klavier auch als Begleitinstrument zum Gesang einsetzen kann. Wie vielfältig die Klavierliteratur ist zelebrierten Céline Lüthy mit «Folia» von D. Scarlatti und «Blue Suede Shoes» von E. Presley, Rutt Elise Magalhaes mit «People Help to People», Michael Schweizer, der sich an den schwierigen «Walzer in Des-Dur» von F. Chopin traute bis hin zu traditionellen Stücken wie «Can Can» oder Titeln von D. Hellbach und L. Einaudi. Gerade diese zwei letzten Komponisten sind bei den Musikschülerinnen und Musikschülern sehr beliebt und finden sich immer wieder in verschiedenen Kombinationen auf dem Programm.
Dass an der Musikschule der Ensembleunterricht ebenso gefördert wird wie der Einzelunterricht, war an den diversen Ensemblevorträgen an diesem Konzertabend spürbar. Die Donnerstagsfiddler machten den Auftakt zu diesem Ensemble-Fieber mit «We are the Champions», gefolgt vom Filmensemble und dem Titel «Probier’s mal mit Gemütlichkeit» und dem Celloclub, die gleich mit drei Stücken die Zuhörerinnen und Zuhörer begeisterten.
Einer der Höhepunkte des Konzertabends war sicherlich der Auftritt der Big Band «U2b», die sich aus Schülern von verschiedenen Musikschulen zusammensetzt. Sie waren es dann auch, die den Konzertabend mit swingenden und bluesigen Nummer wie «The swing’in Shepherd Blues», «Basin Street Blues» oder dezent begleitet zur Abschlussrede von Heinz Leuenberger mit «Mercy, Mercy, Mercy» ausklingen liessen. Mit diesen Titeln ging ein wiederum tolles und auf gutem Niveau stehendes Konzert dem Ende entgegen und war ein würdiger Abschluss eines intensiven Jubiläumsjahres.
Die Musikschule ist noch am Weihnachtsmarkt und beim Adventskonzert im Alterszentrum zu hören. Ebenfalls findet noch ein letztes Jubiläums-Klassenvorspiel der Klavierklasse von Rebekka Pasquier statt.

                                                                           RE

PDF   Bericht "Wynentaler Blatt" vom 25. November 2016

 





«Faszination Barock» Hochstehendes Lehrerkonzert der Musikschule Schöftland

«Barock: Inbegriff von Üppigkeit, Verspieltheit, Pathos, Affekt und Effekt und von Gegensätzen. In der barocken Musik spiegeln sich diese Attribute, weshalb sie ihre Faszination bis heute nicht verloren hat. Besonders wenn sie auf historischen Instrumenten epochengerecht zur Aufführung gelangt».

Diesem Klangbild haben sich die fünf Musikerinnen und Musiker Judith Schneider (Barockoboe und Blockflöte), Claudia Petersen (Barockvioline), Stefan Spreng (Trompete), Rivert Petersen (Viola da Gamba und Blockflöte) und Thomas Peyer (Cembalo und Orgel) im Konzert vom Dienstag, 8.11.2016 in der Reformierten Kirche in Schöftland verschrieben. Sie nahmen die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise durch Europa des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts. Durch England, Deutschland, Frankreich bis nach Italien…

Eröffnet wurde das Konzert mit der «Suite in D» von Georg Friedrich Händel für Trompete und Orgel gefolgt von einem «Quartett in G» von Georg Philipp Telemann. In diesem Quartett, welches für Barockoboe, Blockflöte, Violine und Basso continuo geschrieben wurde, konnten die Musikerinnen und Musiker ein erstes Mal zelebrieren, wie anspruchsvoll die sogenannte alte Musik ist. Denn die Verspieltheit des Barocks zeigte sich in den Werken auch immer wieder mit einer herausfordernden Virtuosität, die die Musikerinnen und Musiker durch den ganzen Konzertabend begleitet hat. Die Vielfältigkeit der Instrumente war an diesem Konzertabend auch bewundernd. So spielte zum Beispiel Judith Schneider neben verschiedenen Blockflötenarten und Barockoboe auch die Oboe da Caccia. In der «Kanonischen Sonate in G Nr.1» von Georg Philipp Telemann konnte man dieses eher seltene und vielleicht nicht so bekannte Instrument bestaunen. Interessant für die Zuhörerinnen und Zuhörer waren auch die Hintergrundinformationen der Musikerinnen und Musiker zu den einzelnen Instrumenten. So konnte man sich ein Bild machen, aus welcher Zeit diese Instrumente stammten und wie sie eingesetzt wurden. Das Basso continuo zum Beispiel, welches durch einen Cembalospieler gespielt wird und an diesem Konzertabend ausschliesslich der Begleitung galt, war ein wichtiger Bestandteil des Barocks.

Stefan Spreng, der das Konzert mit der Trompete eröffnete, wurde in diesem Konzert ganz vielfältig eingesetzt. Mal im Trompetenspiel, dann begleitend an der Trommel, übernahm er im Werk von Heinrich Ignaz Franz Biber, der «Sonata representativa» sogar die Aufgabe des Sprechers. In dieser Sonate kamen diverse Tiere vor, welche musikalisch auf der Barockvioline dargestellt wurden. Virtuos und sehr überzeugend führte uns Claudia Petersen durch diese Tierwelt.

Mit «La Sultane» von Francois Couperin und einer «Sonata a quattro» ging ein wiederum tolles und gut besuchtes Konzert dem Ende entgegen. Dieses Konzert der Musikschule Schöftland war auch das letzte Lehrerkonzert im Jubiläumsjahr «30 Jahre Musikschule».


PDF   Bericht "Wynentaler Blatt" vom 15. November 2016





Music’n’Dine im Ochsen


Dieser Event vom Dienstag, 27. September 2016 war für kulinarische Geniesser und Musikliebhaber ein absolutes Muss…


Die Lehrerband der Musikschule und die Ochsen-Crew mit Lea Rampini am Kochtopf haben sich für diesen Abend etwas ganz Spezielles ausgedacht. Der Besucheraufmarsch war dann auch überwältigend und die Gastgeber konnten sich über einen voll besetzten Saal freuen. Für die musikalische Umrahmung war die sechsköpfige Band mit Sandra Kinzel (Gesang), Thomas Peyer (Klavier, Synthesizer), Peter Albrecht (E-Gitarre), André Jost (E-Bass), Jonas Prina (Schlagzeug) und Christof Bischofberger (Querflöte) verantwortlich. Sie sorgten zu Beginn des Abends und zwischen den Gängen für die nötige Unterhaltung und heizten dem Publikum mit bluesig-jazzigen Rhythmen so richtig ein. In diversen Soleinlagen konnte man das Können der einzelnen Musikerinnen und Musiker bestaunen. Für den knurrenden Magen war Lea’s Küchencrew zuständig. Sie zauberten ein wunderbares 3-Gang Menü auf den Tisch bestehend aus einem Vorspeisen-Salat, gefolgt vom Rindsfilet-Stroganoff-Hauptgang bis zu einer süssen Verführung zum Abschluss des Abends.

Der Abend war in musikalischer wie kulinarischer Hinsicht absolut stimmig, und der Event ruft nach einer Wiederholung…




Lehrerkonzert „Flauto con corde“ -
voller Ueberraschungen



Raritäten, Spezialitäten und andere Besonderheiten waren am Konzertabend vom Donnerstag, 22. September 2016 in der reformierten Kirche in Schöftland zu hören.


Das Konzert „Flauto con corde“, das auch im Rahmen des 30-Jahre-Jubiläums der Musikschule Schöftland stattfand, war voller Überraschungen. Waren die Stücke doch bis zuletzt streng geheim gehalten, wurden sie doch im Konzert mit interessanten Erläuterungen vorgestellt.

Beginnend mit dem Flötenquartett von G. Rossini und dem Beinamen „Der Sturm“, brillierte Christof Bischofberger (Querflöte), Claudia Petersen (Violine), Dieter Binkert (Viola) und Marita Binkert (Cello). Sehr treffend war die Zusatzbezeichnung zum 3. Satz: „Von einem lauen Lüftchen, über einzelne Regentropfen bis zum Orkan“. In rasender Geschwindigkeit wurde alles musikalisch sehr anschaulich dargestellt.

Danach war ein Trio von  J. G. Albrechtsberger in der seltenen Besetzung für zwei Bratschen und Kontrabass  zu hören. Mit den zwei Solowalzern von D. Dragonetti gelang Marita Binkert eine besondere Mutprobe auf dem Kontrabass. Danach wurde von Dieter Binkert mit der Viola d’amore ein äusserst seltenes Streichinstrument vorgestellt, die aufgrund der vielen Saiten, die zudem noch je nach Stück die Stimmung wechseln, sehr schwierig zu spielen ist. Diese Herausforderung wurde aber von Dieter Binkert im Trio von J. G. Albrechtsberger für Querflöte, Viola d'amore und Kontrabass bravourös gemeistert.

Nach einem Stück von M. Haydn für Violine, Bratsche, Kontrabass und einem Duo für Querflöte und Viola, endete das Konzert mit einem weiteren Querflötenquartett. Ein schmissiges  Potpourri über die „Carmen-Suite“ von G. Bizet rundete den Abend ab.

Eine Besonderheit dieses Konzertes war, dass die drei Streicher sich mit jeweils zwei verschiedenen Instrumenten präsentierten. Claudia Petersen mit Geige und Bratsche, Dieter Binkert mit Bratsche und Viola d'amore und Marita Binkert mit Cello und Kontrabass. Diese Umstellung oder Vielfalt ist nicht nur logistisch ein Problem, sondern es verlangt den Musikern auch äusserstes Können und Anpassung ab.

Ein sehr gelungenes Konzert wurde mit reichlich Applaus belohnt.

 

                                            RE




„Mit der ganzen Band(e)“ –
Ein Konzert für die ganze Familie



Am Montag, 12. September 2016 fand ein ganz spezieller Konzertabend unter dem Motto „Mit der ganzen Band(e)“ statt. Dieses Familienkonzert wurde unterstützt durch die Raiffeisenbank Reitnau-Rued.


Bei diesem Konzert war schön zu sehen, wie viele musikalische Familien es im Umfeld der Musikschule Schöftland gibt. Toll auch, dass sich so viele bereiterklärt haben, an diesem Konzert einen Beitrag zu leisten. Unter dem Motto jung mit alt, klein mit gross oder Anfänger mit Fortgeschrittenen – an diesem Konzert war alles möglich.

Eröffnet wurde das Konzert mit der „Streicher-Familie“ Haidacher und dem Werk „Pomp and Circumsdance“ von E. Elgar, gefolgt von den Geschwistern Lorena und Carlo Pierotto und dem traditionellen Lied „Kol Dodi“.

Die Kombinationen der Formationen, die an diesem Abend geboten wurden, waren sehr vielfältig. So spielte in einem Stück der Grossvater mit seinem Enkel, die Mutter mit ihrer Tochter oder sogar ganze Familienbands mit „Special Guests“ waren zu hören. Der Auftakt zur Familienband-Reihe machte die Familie Kohler mit dem schmissigen Titel „On and On“ von J. Rae.

Ein Höhepunkt des Abends war die Darbietung der Familie Troller. Sie heizten dem Publikum mit den Titeln „Falling slowly“ und „Arabisch“ von Mani Matter so richtig ein und man spürte förmlich, wie schön es ist, zusammen in der Familie zu musizieren. Ein ähnlicher Auftritt legte die Familie Gloor mit „Your love never fails“ an den Tag. Dass das Musizieren unter Geschwistern auch viel Spass macht, war in den Beiträgen von Sienna und Naima Zürcher sowie Rahel und Tabea Niederberger zu hören. Sie spielten sich mit „Pippi Langstrumpf“ und einem „Allegro“ von J. Hook in die Herzen der Zuhörer.

Das Konzert ging mit diesen Beiträgen langsam dem Ende entgegen. Den Abschluss des Konzertabends machte Michael Schweizer (Klavier) mit seinem Vater Marcel Schweizer (Panflöte). Was die zwei aufführten grenzte schon an eine Professionalität, die man nur von ausgebildeten Musikern erwartet. Marcel Schweizer zelebrierte in „Le Basque“, „Ständchen“ von Franz Schubert und „Ciocarlia – Die Lerche“, was alles auf einer Panflöte möglich ist. Mal extrem virtuos und schnell, dann wieder lyrisch dahinschmelzend und mit dem letzten Titel schon fast ein wenig zeitgenössisch. Mit diesen eindrücklichen Beiträgen ging ein geglücktes erstes Familienkonzert dem Ende entgegen. Wer weiss, wann das nächste Familienkonzert auf dem Programm steht?

                                                         RE



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