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 Festakt Jubiläum 30 Jahre Musikschule


Am Samstag, 25. Juni 2016 fand der offizielle Festakt 30 Jahre Musikschule statt. Unterstützt wurde diese Feier vom Gemeinnützigen Frauenverein Schöftland und der Metzgerei Berchtold.


Da die Wetterverhältnisse zu unsicher waren, fand der Festakt leider nicht im schönen Musikschulgarten statt, sondern musste kurzfristig in den Pausenunterstand der Primarschule verlegt werden. Der Morgen begann schon früh… Fleissige Helferinnen und Helfer mussten nämlich das ganze Festareal bereitstellen, bevor dann um 11.00 Uhr der offizielle Teil begann. Die Musikschule wurde tatkräftig durch den Frauenverein Schöftland unterstützt, die für die Getränke, den Kaffee und die Süssigkeiten verantwortlich waren.

Der Festakt gestaltete sich so, dass neben ganz vielen musikalischen Beiträgen auch verschiedene Redner Grussworte überbrachten oder kleinere Anekdoten aus früheren Zeiten zu erzählen wussten. Rolf Buchser, Gemeindeammann von Schöftland, erzählte zum Beispiel etwas über die Notwendigkeit einer Musikschule und was die Beweggründe der damaligen Initianten waren, die Musikschule zu gründen. Eduard Jakob, ehemaliger Präsident der Musikschulkommission ergänzte bei seiner Rede die Ausführungen von Rolf Buchser und berichtete auch von den Gründern dieser Musikschule. Willy Müller, Mitbegründer und Initiant, war dann erfreulicherweise auch gleich persönlich am Festakt anwesend. Neben diesen Rednern umrahmten diverse Formationen diesen Festakt. Es waren Beiträge der Blechbläser zu hören, dem Filmensemble unter der Leitung von Claudia Petersen, einem Schlagzeug-Duo und zu guter Letzt der Big Band „U2“ mit ihrem Bandcoach Ruedi Häberli. Diese Formation, die aus Schülern verschiedener Musikschulen bestand, wusste es dann auch, die zahlreich erschienen Zuhörer mit ihrem Big Band-Sound zu begeistern. Mit diesem schwungvollen Ensemble und dem passenden Titel „Mercy, Mercy“ ging der offizielle Teil langsam dem Ende entgegen.

Die Besucherinnen und Besucher hatten danach noch die Möglichkeit, sich bei feinen Grilladen, Getränken und Kuchen zu stärken und so mit der Musikschule diesen Festaktmorgen ausklingen zu lassen.




Tremolo – Ein musikalisches
Märchen für die ganze Familie


Am Mittwoch, 15. Juni 2016 und Donnerstag, 16. Juni 2016 fand ein ganz spezieller Event mit dem Titel „Tremolo“ statt. Dieses musikalische Märchen wurde unterstützt durch Baumann Holzbau und Schreinerei in Schöftland.

Die Musikgrundschule der 2. Klasse sowie Instrumentalschülerinnen und Instrumentalschüler der Musikschule Schöftland erzählten auf musikalische Art die Geschichte von Tremolo, einem Musiker aus Leidenschaft. Hier ein kleiner Auszug aus der Geschichte:

„Was für seine Ohren Musik war, war für die Nachbarn Krach. Eines Nachts fegte die Wahrsagerin Madame Astra Lunatika herein, und beschimpfte Tremolo, da von seiner „Überei“ ihre Kristallkugel kaputt gegangen ist. „Verwünscht sollst du sein, dreimal verwünscht“. Unheilvoll traf ihn ihr Zauberblick. Am nächsten Morgen übte Tremolo Tuba. Die Töne kamen dumpf und dumpfer, die Tuba füllte sich mit Noten, gross und schwarz wie Oliven. Der Zauber tat seine Wirkung! Nachmittags sollte Tremolo auf einer Beerdigung spielen. Als er seine Wohnung verliess, watete er bis zu den Knien in Notenkügelchen. Der Trauerzug endete in einem Tumult, da alle Leidtragenden auf den Kügelchen ausrutschten und stolperten. Tremolo ergriff die Flucht. Als er zu Hause ankam, stand die Hausmeisterin vor ihm und beschimpfte in: „Erst der Radau und jetzt auch noch dieser Dreck“. So packte Tremolo seine Sachen und fuhr in eine einsame Hütte weit oben in den Bergen. Hier konnte er ungestört musizieren und die Tiere kamen, lauschten und begannen an seinen Noten zu knabbern. Jetzt musste Tremolo die Kügelchen selber einmal probieren – Sie schmeckten ganz köstlich und ganz verschieden wie die Musik, die er spielte, sodass er sich entschloss, die Notenkügelchen auf dem Wochenmarkt zu verkaufen und zu experimentieren. Als er entdeckte, dass seine Musik, vom Tonband gespielt, die schönsten Noten aus den Lautsprechern fliessen liess, begann er mit der Massenproduktion. Tremolo wurde berühmt und kam im Fernsehen…“

Der Zuhöreraufmarsch war an beiden Vorführungen gigantisch. Nachdem am Mittwochmorgen, 15. Juni 2016 die 1. und 2. Primarklassen von Hirschthal und Schöftland in den Genuss einer Premiere kamen, konnten sich am Donnerstagabend, 16. Juni 2016 alle Eltern, Verwandten und Bekannten diese Geschichte zu Gemüte führen. Die beteiligten Lehrpersonen Brigitte Müller, Claudia Petersen, Marita Binkert, Teodora Zait, Rebekka Pasquier und Patrick Lerf haben mit dieser Geschichte einen tollen Event für Klein und Gross auf die Beine gestellt.





Sommerkonzert in Hirschthal


Am Mittwoch, 8. Juni 2016 fand das traditionelle Sommerkonzert in der Aula Hirschmatt in Hirschthal statt. Dieses Konzert wurde unterstützt durch „Die Cinema 8 AG“ in Schöftland.


Nach einem intensiven Frühlingsprogramm stand mit dem Sommerkonzert vom Mittwoch, 8. Juni 2016 in der Aula Hirschmatt in Hirschthal das bereits letzte grosse Konzert der ganzen Musikschule vor den Sommerferien bevor. Traditionell konzertiert die Musikschule einmal im Jahr in den Räumlichkeiten von Hirschthal.
Das Blechbläserensemble unter der Leitung von Stefan Spreng begrüsste die zahlreich erschienen Zuhörer musikalisch mit dem „Te Deum“ von M. A. Charpentier. Dieser Beitrag war eine schöne Eröffnung zu einem abwechslungsreichen Konzertabend, der nebst den diversen Ensembles auch verschiedenen Solistinnen und Solisten die Möglichkeit gab, ihr Können zu präsentieren.
Der Auftakt zu dieser Solistenparade machte Sina Wingeier auf dem Klavier mit „The James Bond Theme“, gefolgt von einer „Musette“ auf dem Cello und der bekannten Kindermelodie „Pippi Langstrumpf“, interpretiert von Annina Troller. Erstaunlich war, wie stilsicher die Interpretinnen und Interpreten ihre Beiträge zum Besten gaben. Florian Geysel liess in „Fiesta in Spanien“ die leider fehlende Sonne leuchten, bevor es dann mit Benjamin Meyer auf dem Akkordeon und dem „Tiger-Tango“ und „Blödeleien mit den Clowns“ langsam in Richtung Zirkus ging.
Ein Highlight des Konzertabends war sicherlich die Darbietung des Schlagzeugensembles, die aufzeigten, was alles auf einem Cajon möglich ist. Die zweite Hälfte des Konzertes war wiederum diversen Solinterpreten gewidmet. So waren neben „November“, meisterlich interpretiert von Sarah Wingeier auf dem Klavier, unter anderem „Rotkehlchen“, „Ping Pong“ und eine „Polka“ auf dem Schwyzerörgeli zu hören. Dass dieses Instrument wieder mehr Beachtung findet, zeigt sich an den diversen Neuanmeldungen für dieses Instrument.
Mit dem Filmensemble unter der Leitung von Claudia Petersen und dem Titel „Spiel mir das Lied vom Tod“, ging ein abwechslungsreicher Konzertabend dem Ende entgegen.
Schlagzeugensemble mit "Dorzog"

Tolle Eröffnung von den Blechbläsern

Ein konzentrierter Vortrag


Frühlingskonzert III der Musikschule
Schöftland in Holziken


Am Dienstag, 24. Mai 2016 fand im Mehrzweckraum in Holziken das letzte von insgesamt drei Frühlingskonzerten der Musikschule Schöftland statt. Bereits zum 2. Mal stand ein Konzert unter dem Patronat der Bank Leerau.

Das alljährliche Konzert in Holziken ist bereits fester Bestandteil im Jahresprogramm der Musikschule geworden. So durfte dieses Konzert natürlich im Jubiläumsjahr der Musikschule auch nicht fehlen. Nachdem es in den vergangenen Jahren vor allem die Klassenstunde aller in Holziken unterrichtenden Lehrpersonen war, kam das Konzert mit dem Titel „Frühlingskonzert III“ in diesem Jahr in einem etwas anderen Gewand daher.

Das Konzert wurde mit zwei einfühlsamen Hits auf dem Klavier eröffnet. Manola Masucci mit „River Flows In You“ und Melinda Nussbaum mit „Nuvole Bianche“ begeisterten gleich zu Beginn des Konzertes die zahlreich erschienen Zuhörer. Nach einem ersten Block der Klavierschüler von René Erne kamen die Blockflötistinnen Noelyn Lehner, Salomé Burri und Leana Pandur mit Liedern wie „Im Märzen der Bauer“ oder „Old MacDonald“ zum Zuge.
Für die etwas leiseren Klänge waren an diesem Abend die Gitarrenschüler von Thomas Grenacher zuständig. „Impressive Motion“ wurde eindrücklich von Ruby Hischier interpretiert, gefolgt von einem „Menuett“ von Nisha Nussbaum und etwas später im Programm spielte sich Danjel Hasanaj mit „Lagrima“ in die Herzen der Zuhörer.
Wie vielfältig das Akkordeon zu gebrauchen ist, zeigte das Duo Bettina und Dominique Lüscher in den Indianer-Geschichten für Akkordeon-Duo auf. Nebst tadellosem Spiel wurde das Akkordeon auch noch als Schlag- und Blasinstrument eingesetzt.
Bemerkenswert war durch das ganze Konzert die Sicherheit, die die Schülerinnen und Schüler an ihren Instrumenten an den Tag legten. So souverän das Konzert begonnen hatte, so souverän beendete Emily Hischer auf dem Klavier mit „Apologise“ und Milo Baumann mit einem „Walzer“ von Franz Schubert einen eindrücklichen Konzertabend.




Zertifikatsfeier m-Check der
Musikschule Schöftland -
7. April 2016



Bereits zum 7. Mal fand in der Woche vom 4.4.2016 – 7.4.2016 die Stufentestwoche m-Check an der Musikschule statt. Mit der Zertifikatsfeier am Donnerstag, 7.4.2016 ging eine wiederum spannende Stufentestwoche dem Ende entgegen.


Die Stufentestwoche m-Check kann man bereits zu einem festen Bestandteil des Musikschuljahresplans zählen. Dass diese Stufentests an der Musikschule nicht mehr wegzudenken sind, zeigte einmal mehr eine erneute Rekord-Teilnehmerzahl von 67 Teilnehmenden. In diesem Jahr waren von den 6 Niveaustufen vor allem die Stufen 1 – 4 vertreten. Nur eine Schülerin wagte sich an die Stufe 6.

Was die Musikschülerinnen und Musikschüler in dieser Woche geleistet haben, wurde von auserwählten Interpreten verschiedener Stufen auf eindrückliche Art und Weise an der Zertifikatsfeier zelebriert. Das Repertoire der Interpreten ging von „Für Elise“ von L. v. Beethoven, über den „Katzen-Blues“, gespielt von Valentin Geysel auf dem Klavier, bis hin zur „Arabesque“ von C. Debussy, meisterlich interpretiert von Michael Schweizer.

Nebst den musikalischen Beiträgen durften alle Teilnehmenden ihr persönliches Zertifikat in Empfang nehmen, begleitet von einem süssen Präsent.

Man darf bereits jetzt gespannt sein auf die nächste m-Check Woche, die vom 3.4.2017 – 7.4.2017 stattfindet.

                                                 RE




Frühlingskonzert II
vom 30. März - m-Check


Am Mittwoch, 30. März 2016 fand das zweite von insgesamt drei Frühlingskonzerten der Musikschule Schöftland im Jubiläumsjahr statt. Das Frühlingskonzert II stand unter dem Patronat der Bank Leerau. Die Bank Leerau unterstützt gleich mehrere Konzerte im Jubiläumsjahr der Musikschule.


Am Mittwoch, 30. März 2016 fand das zweite von insgesamt drei Frühlingskonzerten der Musikschule Schöftland im Jubiläumsjahr statt. Das Frühlingskonzert II stand unter dem Patronat der Bank Leerau. Die Bank Leerau unterstützt gleich mehrere Konzerte im Jubiläumsjahr der Musikschule.

Der Konzertabend stand fast ausschliesslich im Rahmen des m-Checks, dem kantonalen Stufentest der Musikschule. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten noch einmal die Gelegenheit, ihre Stücke vor der m-Check Woche, die dann am Montag, 4. April – Donnerstag, 7. April 2016 stattfindet, noch einmal öffentlich aufzuführen. Neben den musikalischen Beiträgen gab es auch Hintergrundinformationen zum Thema m-Check. Was ist m-Check überhaupt? Was wird von den Schülerinnen und Schülern alles verlangt? Solche und ähnliche Fragen wurden an diesem Konzert beantwortet.

Den Konzertabend eröffnete die Pianistin Sarina Wyss mit einer „Sonate in d-Moll“ von Domenico Scarlatti gefolgt von Michelle Lüthy am Klavier und Nisida Lüthi auf der Violine mit einer „Gavotte“ und „Come back little bird“. Der grosse Anteil der Pianistinnen und Pianisten am diesjährigen m-Check zeigte sich auch an diesem Konzert. Das Programm war sehr pianistisch angehaucht und tolle Werke wie „Kasperle tanzt“, „Kinderspiel“ und einem „Soldatenmarsch“ von Robert Schumann waren zu hören. Dass Michael Schweizer ein ausserordentliches Talent auf dem Klavier ist, hat er schon mehrmals an Konzerten bewiesen. Mit „By the Way“, dem Pflichtstück der Stufe 4 und „Arabesque“ von Claude Debussy gelang ihm einmal mehr ein hervorragender Auftritt. Nach einem Informationsblock ging das Konzert mit diversen Klavierbeiträgen und was vor allem interessant war, mit verschiedenen m-Check Stufen langsam dem Ende entgegen. Dass das Zusammenspiel in einem Ensemble genau so viel Spass macht wie das solistische Auftreten, zelebrierte das Filmensemble 007 unter der Leitung von Claudia Petersen mit dem Titel „Diamonts are for ever“ zum Schluss des Konzertes.




Frühlingskonzert I der
Musikschule Schöftland
vom 22. März 2016


Am Dienstag, 22. März 2016 fand das erste von insgesamt drei Frühlingskonzerten der Musikschule Schöftland im Jubiläumsjahr statt. So ein umfangreiches Jubiläumsprogramm ist nur möglich, mit der Unterstützung von verschiedenen Sponsoren. Das Frühlingskonzert I wurde durch das Modehaus Kappeler GmbH in Schöftland gesponsert.


Die Zuhörerinnen und Zuhörer konnten sich auf ein Konzertprogramm freuen mit ganz vielen Solobeiträgen auf verschiedenen Instrumenten. Eröffnet wurde das Konzert mit dem Blechblasensemble und „Vorhang auf“, einem passenden Titel zum Konzertanfang.
Wie hoch das Niveau an diesem Konzert war, zeigten danach 4 Künstlerinnen und Künstler auf ihren Instrumenten. Manola Masucci eröffnete diesen Solobeitragsblock mit dem einfühlsamen „River Flows In You“, gefolgt von einem Schubert-Walzer, interpretiert von Milo Baumann auf dem Klavier.
Für die etwas feineren Töne waren danach Alyssa Sohm mit „Candlelight Dinner“ und Gabriel Kaestner mit „One 4 me“ und „One 4 you“ auf der Gitarre zuständig. Ein Höhepunkt des Konzertabends war sicherlich der Auftritt von Sven Morgenthaler. Sven Morgenthaler hat am Songcontest „Sing you Song“ teilgenommen und da einen Sonderpreis gewonnen für einen Auftritt am Frühlingskonzert der Musikschule. Sein musikalisches wie schauspielerisches Talent zeigte der talentierte Sänger auf eindrückliche Art und Weise im „Der Vogelfänger bin ich ja“ von W. A. Mozart und etwas später im Programm in einem Beitrag aus der Operette „Der Zigeunerbaron“, mit dem Titel „Ja das Schreiben und das Lesen…“.

Bemerkenswert war durch den ganzen Abend die Sicherheit, die die Schülerinnen und Schüler auf ihren Instrumenten an den Tag legten. So spielten sich die Celloschülerinnen und Celloschüler mit Titeln wie „Tickender Marsch“, „Walzer“, „Feeling Good“, „Start the show“ und „That’s how it goes“ gekonnt in die Herzen der Zuhörer. Etwas rockigere und jazzigere Töne entlockten die Saxophonisten und E-Gitarristen ihren Instrumenten. Jeremy Lanz und Sophie Vogel jazzten mit „Swing for Three“ und  „Oh Happy Blues“, gefolgt von den E-Gitarristen mit Titeln wie „Wickie und die starken Männer“ und „You Give Love A Bad Name“ von John Bon Jovi.
Mit Blockflötentönen von Gabriel Kaestner ging ein wiederum spannendes und auf einem guten Niveau stehendes Konzert dem Ende entgegen.

Man darf gespannt sein auf das 2. Frühlingskonzert, welches dann am Mittwoch, 30. März 2016 um 19.00 Uhr in der Aula der Bezirksschule Schöftland stattfindet.

PDF  Bericht im "Wynentaler Blättli" vom 1. April 2016
Das Bläserensemble mit "Vorhang auf"

Gabriel Kaestner konzentriert bei seinem Beitrag

Eindrücklicher Auftritt von Sven Morgenthaler

 


Cellissimo - Abschlusskonzert des
Cello-Orchestertreffens vom
6. März 2016



Am 6. März 2016 fand bereits zum 3. Mal das Cellotreffen „Cellissimo“ in der Aula der Bezirksschule statt.


Viel Spass, tolle Kinder und super Musik! Das Celloorchestertreffen der Musikschulen Schöftland, Gäu und Basel (Musikschule Gundeldinger Feld) war ein voller Erfolg. Es wurde den ganzen Tag geprobt, am „Töggelichaschte“ gab es ein grosses Match, die Pizza war ein Gedicht und das Konzert gut besucht.

Die 34 Cellisten und Cellistinnen haben sich voll ins Zeug gelegt. Mit von der Partie war der Celloclub Schöftland, der von Tabea Niederberger, Naima Moana Zürcher und Sarah El Hamamsy ergänzt wurde. Die 17 Mitspielerinnen und Mitspieler von Basel hatten sich auch hervorragend vorbereitet. Doch ohne Martin Merker und seine Crew aus Egerkingen wäre das Ganze nur was Halbes gewesen. Martin Merker und Marita Binkert haben abwechselnd das grosse Ensemble geleitet und auch ein Cello-Duo präsentiert.

In 2 Jahren ist es dann wieder soweit. Ein Teil der Kinder hat sich schon abgesprochen und „Path“ von der finnischen Celloband „Apocalyptica“ auf die Wunschliste gesetzt. Die Noten sind vorhanden und müssen nur noch geübt werden....




„Mit Schirm, Charme und Cello“


Am Sonntag, 24. Januar 2016 ging es Schlag auf Schlag weiter mit dem nächsten Event der Musikschule. Signorina Boccherini erklärte im Familienkonzert „Mit Schirm, Charme und Cello“ auf unterhaltsame Weise die Musik ihres Bruders.


Das Konzert anlässlich des 30-Jahre-Jubiläums der Musikschule Schöftland fing eigentlich ganz normal mit der Sonate von Luigi Boccherini in A-Dur an, gespielt von Ruth Ostertag (Klavier) und Marita Binkert (Cello). Während des 1. Satzes schneite jedoch ein altertümlich gekleidetes Fräulein (Sabine Fehr) herein. Sie stellte sich als Signorina Boccherini vor. Die Schwester von Luigi Boccherini konnte natürlich aus dem Nähkästchen plaudern und das Publikum auf charmante Art in die tieferen Sphären der frühklassischen Musik einweihen. Nun wollte das Fräulein auch wissen, was heute so gespielt wird und so drehte sich der Spiess um. Ruth Ostertag und Marita Binkert erklärten anhand der „Suite Italienne“ von Igor Stravinsky das Phänomen Neoklassizismus.

Zwischenzeitlich musste sich Signorina Boccherini ausruhen und wurde von der Zeitzeugin Coco Chanel (ebenfalls Sabine Fehr) abgelöst. Nach einem romantischen Stück von Carl Davidoff kam dann erfrischt Signorina Boccherini zu den Musikerinnen und war neugierig auf weitere moderne Musik. Nach einer kurzen Einführung von Marita Binkert spielte die Cellistin mit Ruth Ostertag „Variationen über ein Thema von Rossini“ von Bohuslav Martinu.

Die Darbietung wurde am Schluss des Konzertes von dem zahlreich erschienenen Publikum ordentlich beklatscht, so dass es auch noch zu einer Zugabe kam. Die Resonanz auf dieses Konzert war durchwegs positiv, weil das Publikum eine unterhaltsame Einführung zu den Stücken durchaus zu schätzen wusste.




„Sing your Song“ – oder Schöftland
sucht den Superstar



Am Donnerstag, 21. Januar 2016 wurde in der Aula der Bezirksschule mit dem Songcontest „Sing your Song“ das Jubiläumsjahr der Musikschule eröffnet. 6 Sängerinnen, 2 Sänger sowie 2 Duette sangen um die Wette.


Das Kribbeln der Sängerinnen und Sänger war schon beim Eintreffen und der anschliessenden Orientierung über den Ablauf spürbar. Der grosse Publikumsaufmarsch verhalf dann auch nicht unbedingt die Nervosität der Einzelnen zu lindern. Die Aula platzte nämlich wieder einmal aus allen Nähten. Eltern, Angehörige und Fans wollten sich dieses erste Casting nicht entgehen lassen.

Punkt 19.00 Uhr begrüsste der charmante Moderator Raphael Dobmann die zahlreich erschienen Leute, erklärte noch einmal kurz den Modus dieses Songcontestes und hiess danach unter tosendem Applaus die Jury mit Petra Hochuli-Hereth, Sandra Rippstein und Thomas Peyer willkommen. Sie waren es, die den Teilnehmenden jeweils nach dem Vortrag ein kurzes Feedback gaben und danach natürlich die Sieger auserkoren mussten.

Nun hiess es Bühne frei für Chris Erismann und Melanie Deng, die im Duett „Halo“ von Beyoncé interpretierten, gefolgt von Céline Dätwyler, die mit „Hallelujah“ von A. Burke die Zuhörer begeisterten. Timon Lüscher überzeugte das Publikum und die Jury anschliessend mit „Noch kurz die Welt retten“. Erstaunlich war wie er das als jüngster Teilnehmer so souverän auf die Bühne brachte. Durch den ganzen Contest hindurch war es immer wieder erstaunlich, wie gut vorbereitet die Teilnehmenden waren. Dieser Umstand erleichterte die Arbeit der Jury natürlich nicht. Nach der Weltrettung von Timon kam dann Rutt Elise Holm Magalhaes mit „What about angels“ und Léonie Strebel mit „I see fire“ zum Zug. Diese zwei Interpretinnen überzeugten mit ihren Interpretationen und ihrer Bühnenpräsenz so sehr, dass es für die kommenden Teilnehmer extrem schwierig wurde, dieses Niveau zu überbieten. Nichts desto trotz boten auch die folgenden Künstler einen beachtlichen Vortrag. Da waren Titel zu hören wie: „When I’m gone-Cups“, „Summer wine“, „Apologize“ oder „Leichtes Gepäck“ von Silbermond. Gesungen wurden diese Titel von Julija Stanimirovic, Ria und Silas Burgherr, Milena Herger und Alena Felder. Eine Überraschung des Abends war Sven Morgenthaler mit „Der Vogelfänger“ von W. A. Mozart. Nicht nur in stimmlicher und theatralischer Art, sondern auch vom Stil des Stückes. Wagte sich doch ein so junger Knabe auf eindrückliche Art und Weise an ein solch klassisches Werk heran, und interpretierte dies auch noch meisterlich. Mit diesem Beitrag sang er in die Herzen der Zuhörer und der Jury, was ihm einen Sonderpreis (Auftritt am Frühlingskonzert der Musikschule) ermöglichte.

Bevor dann die drei besten Sängerinnen und Sänger bestimmt wurden, musste sich die Jury zurückziehen und die Anwesenden hatten die Möglichkeit, sich mit einer kleinen Erfrischung für die Rangverkündigung zu stärken.

Nach dieser verdienten Pause hatte dann das Warten ein Ende… Die Jury hat folgende Sängerinnen und Sänger für einen Auftritt am Schulschlussfest auserkoren:

·         Duo Chris Erismann und Melanie Deng

·         Rutt Elise Holm Magalhaes

·         Léonie Strebel

Der Sonderpreis und die Teilnahme am Frühlingskonzert der Musikschule ging an:

·         Sven Morgenthaler 

Mit dieser Rangverkündigung ging ein erster grosser Event des Jubiläumsjahres dem Ende entgegen. Man darf gespannt sein auf viele weitere Highlights dieses 30 Jahre Jubiläums. 

PDF  Bericht im "Wynentaler Blättli" vom 26.1.2016
Alle Teilnehmenden des Songcontestes

Die Jury in Aktion

Rutt Elise Holm Magalhaes bei ihrem Vortrag


"Plan B" ging auf -
gelungenes Novemberkonzert
der Musikschule


Das diesjährige traditionelle Novemberkonzert der Musikschule Schöftlande hatte einen "Plan B".

Der Celloclub zu Beginn war in beeindruckender Anzahl auf der Bühne, wo er eine beachtliche Leistung vollbrachte. Danach bliesen Bläser bedenkenlos in ihre Blasinstrumente. Die Akkordeons und Schwyzerörgeli bearbeiteten ihre Balge, blau war die Farbe ihres Beitrags.

Wir konnten auch den begabten Gitarristen Gabriel Kästner bewundern. Bemerkenswerte Beiträge auch bei den Pianisten, besonders Bach, verschiedene Boogies und Beethoven waren dabei und natürlich war auch Noé Baumann mit von der Partie.

Den ersten Höhepunkt des Abends bildeten die Donnerstagsfiddler von Claudia Petersen mit „Banuva“ und „The old Banjo“. Der „Bond“ mit Leo Haidacher am Cello begleitet von Patrick Lerf am Klavier beeindruckte auch bleibend. Tabea Niederberger, Naima Zürcher und Sarah El Hamamsy am Cello spielten bemerkenswert und sogar mit Vibrato das Stück „Barbossa und die Black Pearl“.

Weitere Höhepunkte des Programms waren die Bläsergruppen von Stefan Spreng und Ruedi Häberli, die wahre Begeisterungsstürme auslösten.

Den Ehrenplatz am Schluss des Konzert nahm das Ensemble 007 von Claudia Petersen ein mit der gelungenen Version von Bonanza.

Rückblickend betrachtet können wir zu den Teilnehmern dieses Konzertes sagen:

„Bravo! Bleibt dran!“

PDF  Bericht Wynentaler Blatt vom 24. November 2015

 



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